Herzlich willkommen?

Das ist der Büroeingang eines Handwerkers, der mit Sauberkeit und Ordnung wirbt …

Noch immer beklagen sich viele Handwerker über das allgemein schlechte Image. Spätestens bei so einem Büroeingang sollte einem doch klar werden, dass man wahrlich einfach mal vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Denn wer ist häufig schuld am schlechten Image? Genau, der Handwerker selbst. Welcher Kunde mag denn der Werbung mit Sauberkeit und Ordnung Glauben schenken, wenn er beim ersten persönlichen Besuch zuerst an einer Müllhalde vorbeilaufen muss?

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Wer dran?

Heute erlebte ich mal wieder eine knackige Kommunikation eines Handwerkers am Telefon:

Ich: melde mich mit Fimennamen und meinem persönlichen Namen am Telefon. Es: “Der Chef au doo!!??”

Ich: “Guten Morgen und wer will das wissen? Vielleicht der heilige Geist?”

“Noi, dr Schreiner Erich… auf der Baustelle fehlt der Schlüssel”.

Ich: “Und auf welcher Baustelle?”

Erich: ” Müller”.

Ich denke: “Danke für das Gespräch”.

Weder bin ich heute mit dem falschen Fuß aufgestanden, noch ist mir eine Laus über die Leber gelaufen. Bloß häufen sich solche DummDumm-Gespräche von anderen Handwerkern tagtäglich!

So oder so ähnlich werden häufig bei Kunden Chancen für ein gutes Miteinander beim ersten Kontakt am Telefon vertan, oder laufende Geschäftsbeziehungen belastet.

Vielleicht sind das Überbleibsel schlechter Telefonseminare? Oder braucht der Mensch eine Anleitung zum Telefonieren? Das Problem liegt schlichtweg an der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen. Und auch wie vor Ort auf der Baustelle gilt am Telefon der gleiche Grundsatz: Persönlichkeit punktet.

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Ein Tag in der Werbung

Die sprachliche Umweltverschmutzung durch Anglizismen ist inzwischen allgegenwärtig. Sind die Vertreter der IT- und Marketing-Branche zu faul, die ganzen Fachausdrücke aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen? Ich glaube anfangs ja. Inzwischen scheint es einfach cool zu sein, so geschwollen zu reden. Vor allem können inhaltslose Texte auf billige Art und Weise gepusht werden – scheinbar. Dabei ist Denglisch nichts weiter als eine Sprache der großspurigen Maulhelden und derer, die sich von diesem vermeindlich nacheifernswerten Zeitgeist beeindrucken lassen.
Uns bleibt dabei nichts anderes übrig, als täglich diese dämlichen Floskeln aktiv auszublenden. Einige haben sich womöglich schon daran gewöhnt – wohl oder übel. Und das ist gefährlich – wenn man es nicht mehr merkt.

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Innerer Schweinehund

Passend zum Jahreswechsel kommen sie wieder – die Zeit der guten Vorsätze -
An Silvester, wenn die Korken knallen, nehmen sich viele Unternehmer wieder so allerhand fürs neue Jahr vor:
Mitarbeiter mehr motivieren, die Lagerräume aufräumen oder noch mehr für die Weiterbildung tun.

Fidele Absichten haben viele. Doch wenn es dann tatsächlich an die praktische Umsetzung geht, ist der Schwung oft schnell dahin. Denn jeder weiß: der Kampf gegen die eigene Trägheit gehört zu den größten Hindernissen, wenn man sein persönliches Verhalten ändern will.
Aus diesem Grund: immer nur eine Sache angehen und nicht gleich an fünf Baustellen gegen den Strom der Gewohnheit schwimmen wollen. Denn nur wer sein Pensum an Plänen in überschaubare Portionen einteilt, darf darauf vertrauen, dass sein innerer Schweinehund sagt: “Das kannste schaffen!”

Ich wünsche allen Unternehmerinnen und Unternehmern und denjenigen, die es noch werden wollen, einen erholsamen Jahresausklang und ein positives 2010!

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Vielfach peinlich

Sich haufenweise Adressen beschaffen. Mehrfach dabei dann Anreden wie Frau oder Mann und umgekehrt verwechseln. Oder sogar Verstorbene noch anschreiben …  ob Kunden diese Art von newslettern in regelmäßigen Abständen wirklich gut finden und brauchen?
Das ist ein guter Grund, sich ernsthaft mal Gedanken über den Sinn eines newsletter zu machen, wie ich finde. Denn über  Masse statt Klasse brauchen wir nicht zu diskutieren. Deshalb beachten Sie, dass Ihre newsletter nicht zur Peinlichkeit werden.

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Reden ist Silber, Zuhören ist Gold

Ein Unternehmer sollte sich schon dafür interessieren, wie Kunden mit der handwerklichen Arbeit und dem Verhalten der Mitarbeiter zufrieden sind. Diesbezüglich gibt es Kundenfragebögen, die Unternehmer nach ein paar Wochen ihren Kunden per Post zu schicken.

Besser ist allerdings, wenn man erst gar keine Kundenfragebögen versenden muss. Denn gute Unternehmer entwickeln von Beginn an, ein Gespür für die Zufriedenheit ihrer Kunden. Sie sind vor Ort auf der Baustelle und reden mit dem Kunden. Vor allem hören sie dem Kunden zu. Somit können sofort sämtliche Unannehmlichkeiten aus dem Weg geräumt werden.

Deshalb: Reden ist Silber und Zuhören ist Gold. Dazu braucht es keine Kundenfragebögen.

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Heute schon zertifiziert?

Haben Sie sich heute schon für irgend etwas zertifizieren lassen? Nein? Dann aber mal ran! Zertifikat hier, Zertifikat dort, überall sieht man in Zeitungen oder Internetseiten die Urkunden. Sicher, man darf man nicht alle Zertifizierungen in einen Topf werfen. Aber unter der großen Masse an Schnellkurs- und Nebenbei-Fortbildungen gehen die guten und anspruchsvollen Auszeichungen leider unter. Was soll ich beispielesweise davon halten, wenn ein Unternehmen mit dreißig Mitarbeitern ein Zertifkat erhält, wenn dafür nur der Chef alleine oder ein Mitarbeiter die Fortbildung zu besuchen braucht? Nix. So im Bereich Seniorenservice. Das hat doch nur einen Zweck: Noch ein “Diploma” zum Vermarkten.

Aprospos Diplom: Was kommt nach den Zertifikaten, wenn sie keiner mehr für was Besonderes hält? Das Diplom! Ich kenne da schon welche und wette, dass es in ein paar Jahren gleich mehrfach diplomierte Handwerker gibt, die den Kurs dazu so ganz nebenbei von zuhause aus, im Schnellkurs besucht haben. Dafür werden die vielen Schulungszentren schon sorgen, denn auch da heißt es: Schneller, billiger und leichter gewinnt.

Viel Erfolg bei der Suche nach den wirklich Guten – Sie finden sie im Zertifikaten-Dschungel!

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Für die Krisengebeutelten

Für diejenigen, die sich selbst in der Krise sehen, habe ich heute folgendes gelesen:

“Eine Krise kann jeder Idiot haben.
Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.”

Quelle: www.theater-lindenhof.de – Mit kultureller Empfehlung von mir.

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Manchmal taub sein

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die einen Wettlauf machen wollten. Ihr Ziel war es, die Spitze eines hohen Turmes zu erreichen. Viele Zuschauer hatten sich bereits versammelt, um diesen Wettlauf zu sehen und sie anzufeuern. Das Rennen konnte beginnen. Von den Zuschauern glaubte niemand so recht daran, dass es möglich sei, dass die Frösche diesen hohen Gipfel erreichen konnten. Alles, was man hören konnte, waren Aussprüche wie:

„Ach, wie anstrengend, die werden sicher nie ankommen!“ oder:

„Das können sie gar nicht schaffen, der Turm ist viel zu hoch!“

Die Frösche begannen zu resignieren. Außer einem, der kraftvoll weiter kletterte. Die Leute riefen weiter: „Das ist viel zu anstrengend! Das kann niemand schaffen!“

Immer mehr Frösche verließ die Kraft und sie gaben auf. Aber der eine Frosch kletterte immer noch weiter. Er wollte einfach nicht aufgeben. Am Ende hatten alle aufgehört, weiter zu klettern, außer diesem einen Frosch, der mit enormem Kraftaufwand als Einziger den Gipfel des Turmes erreichte. Jetzt wollten die anderen Mitstreiter natürlich wissen, wie er das denn schaffen konnte. Einer von ihnen ging auf ihn zu, um ihn zu fragen, wie er es geschafft hatte, diese enorme Leistung zu bringen und bis ans Ziel zu kommen.

Es stellte sich heraus, der Gewinner war TAUB!

Deshalb: Höre niemals auf Leute, die die schlechte Angewohnheit haben, immer negativ und pessimistisch zu sein, denn sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und Hoffnungen, die Du in Deinem Herzen trägst. Denke immer an die Macht der Worte, denn alles was Du hörst und liest, beeinflusst Dich in Deinem Tun! Denke immer positiv!

Und vor allem: Sei einfach taub, wenn jemand Dir sagt, dass Du Deine Träume nicht realisieren kannst! Denn: Du kannst es schaffen!

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Das wahre Gesicht

Unser Farbdrucker im Büro ist in die Knie gegangen. Wäre nicht tragisch, wenn nächste Woche nicht Präsentationen auf der Tagesordnung stehen würden, die den Kunden in schriftlicher Form überreicht werden müssten.
Also mussten drei Angebote für einen neuen Farbdrucker möglichst schnell zur Kaufentscheidung bei uns vorliegen. So haben wir uns auch schnell entschieden.
Bei einer telefonischen Absage, durfte ich mal wieder Knigge pur eines Dienstleisters erleben – Danke für das Gespräch Herr Westerweller! Und dass Sie ohne einen Kommentar Ihren Telefonhörer so galant aufgeknallt haben – ganz sicher werden Sie so in Erinnerung bleiben.

Meiner Meinung kommen hier zwei Möglichkeiten zum Tragen: Entweder dieser Verkäufer hatte eine bedenkliche Kinderstube oder er besuchte ein noch mißerableres Telefonseminar, bei dem Knigge eindeutig zu kurz kam. Na, wie auch immer.

Auf jeden Fall hat uns diese Reaktion gezeigt, dass wir uns richtig entschieden haben, nämlich gerade NICHT für diesen Verkäufer. Ach und noch so nebenbei: Das war der Chef persönlich.

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